Über uns
Die Geschichte des Biomassehofes begann 1987 mit einer Reise in die Bundesrepublik Deutschland anlässlich eines Geburtstages, bei der eine Stihl-Motorsäge des Typs 048 gefunden wurde – ein Ereignis, das den Grundstein für die spätere Entwicklung legte. Nach einer zunächst erfolglosen Bewerbung folgte im Juni 1990 die Eröffnung des eigenen Stihl-Dienstes mit einem Startkapital von 1.500 DM. Kurz darauf wurde eine große Erstbestellung aller gängigen Ersatzteile aufgegeben – 27 A4-Seiten umfassend, jeweils ein Stück.
Zum 20. Geburtstag von Herrn Wonneberger wurden auf der Leipziger Messe „MMM“ zwölf Motorsägen zum Sonderpreis erworben, die kurzerhand im heimischen Wohnzimmer verkauft wurden. 1993 wurde mit André Zaroban der erste Angestellte eingestellt, der von der Firma Stihl als besonderes Willkommensgeschenk eine Reise für zwei Personen in die USA erhielt. 1996 folgte der zweite Mitarbeiter.
Im März 1999 wurde ein neues Firmengebäude errichtet, da der Hof zu Hause mittlerweile zu klein geworden war. Nach der Schließung der örtlichen Postfiliale übernahm das Unternehmen zusätzlich ein Postgeschäft sowie einen Lottostand, die in den Stihl-Fachhandel integriert wurden. Es folgte die Einstellung der ersten weiblichen Angestellten sowie eines weiteren Mitarbeiters, Thomas Möbus.
Nach der Messe „Demopark“ in Eisenach im Jahr 2002 entstand ein Vertrag mit der Firma Schliessing, wodurch das Unternehmen offizieller Hacker-Vertreter wurde. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte der Betrieb bereits fünf Mitarbeiter und erwirtschaftete einen sechsstelligen Jahresumsatz.
Im Jahr 2003 wurde die Idee der Biomasseproduktion geboren. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Frischke Landschaftspflege GmbH wurden ein LKW mit LAF-Arm, ein Tiefladeranhänger sowie ein 30-Tonnen-Spaltgerät angeschafft, um auch Einzelbäume effizient verarbeiten zu können. Erste Versuche zur Vermarktung von Kaminholz sowie zur Herstellung von Hackschnitzelbriketts scheiterten jedoch, ebenso wie die Vision eines eigenen Kraftwerks.
Im Frühjahr 2005 entstanden erste Kontakte zur Firma Jenz. Im November desselben Jahres wurde der erste zapfwellengetriebene Großhacker gekauft, gefolgt vom ersten Fendt-Schlepper mit 300 PS im Dezember 2005. Bald darauf wurden erste Kunden für Hackschnitzel gewonnen und die ersten Lieferverträge abgeschlossen. Zur Lagerung der großen Mengen Hackschnitzel mietete das Unternehmen mehrere Flugzeughangars auf dem Flugplatz Preschen an.
Heute – über drei Jahrzehnte nach den bescheidenen Anfängen – hat sich das Unternehmen zu einem modernen, vielseitigen Betrieb entwickelt und beschäftigt inzwischen über 30 Angestellte.
